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Allgemeintoleranzen für Längen- u. Winkelmasse mit vier Toleranzklassen dienen zur Vereinfachung von Zeichnung.
|
Toleranz- klasse |
Grenzabmasse in mm für Nennmassbereich in mm | |||||||
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0,5 bis 3 |
über 3 bis 6 |
über 6 bis 30 |
über 30 bis 120 |
über 120 bis 400 |
über 400 bis 1000 |
über 1000 bis 2000 |
über 2000 bis 4000 |
|
| f (fein) | ±0,05 | ±0,05 | ±0,1 | ±0,15 | ±0,2 | ±0,3 | ±0,5 | - |
| m (mittel) | ±0,1 | ±0,1 | ±0,2 | ±0,3 | ±0,5 | ±0,8 | ±1,2 | ±2 |
| c (grob) | ±0,15 | ±0,2 | ±0,5 | ±0,8 | ±1,2 | ±2 | ±3 | ±4 |
| v (sehr grob) | - | ±0,5 | ±1 | ±1,5 | ±2,5 | ±4 | ±6 | ±8 |
Schlüssel für die Wärmebhandlung nach DIN EN 515
| Zustand | Bedeutung |
|---|---|
| F | Herstellungszustand (keine Grenzwerte für mech. Eigenschaften festgelegt) |
| 0 | Weichgeglüht |
| W | Lösungsgeglüht (instabiler Zustand) |
| T1 | Abgeschreckt aus der Warmumformungstemperatur und kaltausgelagert |
| T2 | Abgeschreckt aus der Warmumformungstemperatur, kaltumgeformt und kaltausgelagert |
| T3 | Lösungsgeglüht, kaltumgeformt und kaltausgelagert |
| T4 | Lösungsgeglügt und kaltausgelagert |
| T5 | Abgeschreckt aus der Warmumformungstemperatur und warmausgelagert |
| T6 | Lösungsgeglüht und warmausgelagert |
| T7 | Lösungsgeglüht und überhärtet (warmausgelagert) |
| T8 | Lösungsgeglüht, kaltumgeformt und warmausgelagert |
| T9 | Lösungsgeglüht, warmausgelagert und kaltumgeformt |
Bleche/Bänder elektrolytisch verzinkt
| Werkstoffkurzname | Werkstoffnummer | Alte Bezeichnung |
| DC01 + ZE | 1.0330+ZE | St12 ZE |
Beispiel:
DC01+ZE25/25 -A -PC
| D | Flacherzeugnisse aus weichen Stählen zum Kaltumformen |
| C | kaltgewalzte Flacherzeugnisse |
| folgende Zahl ab 01 | Kennzahl zur Unterscheidung der Stahlsorte |
| +ZE | elektrolytisch verzinkt |
| 25/25 | Kennzahl für Beschichtungsdicke je Seite (10 - facher Wert der Nennschichtdicke je Seite in µm (micrometer, 10-6 m)) in Verbindung mit einer geeigneten Lackierung ist diese Schichtdicke für einen guten Korrosionsschutz bei vielen Anwendungszwecken einsetzbar |
| A | (übliche O.) |
| P | (phosphatiert) und C (chemisch passiviert) |
Unter Eloxieren wird das Erzeugen einer Oxidschicht(Schutzschicht) auf dem Aluminium verstanden. Die Aluminiumoberfläche wird durch das Verfahren in Aluminiumoxid umgewandelt, welches halbtransparent, mikropoös und einfärbbar ist.
Schichtaufbau: zu 2/3 wächst die Oxidschicht in das Grundmaterial, 1/3 baut sich außen auf. Dies muss bei Passungen berücksichtigt werden!
Härte: bis ca. 250 HV
Schichtdicke: 6 bis zu 25µm (höhere Werte sind durch das Harteloxal-Verfahren möglich)
Bei kupferfreiem Aluminium bis max. 25 µm und bei Aluminiumlegierungen
mit mehr als 2% Kupfer (Dreh- und Fräsqualitiät) sind nur noch 6-8 µm
möglich.
Vorbehandlungen: E0: ohne Vorbehandlung, eloxiert und verdichtet, E1: geschliffen, E2: gebürstet, E3: poliert, E4: geschliffen u. gebürstet, E5: geschliffen u. poliert, E6: chemisch vorbehandelt
Eigenschaften:
Hinweis: Grundsätzlich sind alle Aluminiumlegierunge eloxierbar. Bei dekorativen Zwecken sollte jedoch bei kupferhaltigen sowie bleihaltigen Alulegierungen Vorsicht geboten sein, da diese Bestandteile die Farbgebung beinflussen.
Eine Gewindesicherung soll die Schraubenverbindung vor dem lösen schützen. Gängige Anwendungen finden hier Tuflok oder auch punktuell angebrachte Kleber am Gewinde.
Vorteil beim Harteloxal-Verfahren ist, dass diese im Vergleich zum Eloxieren härter und dicker wird.
Nachteil: Eine Farbgebung ist nur gering möglich, da Harteloxal eine Eigenfärbung besitzt und diese Schicht weniger Farbe aufnehmen kann (Saugfähigkeit ist geringer).
Härte: 400 bis 500 HV
Schichtdicke: bis ca. 100 µm
Schichtaufbau:ca. 50% baut sich außen auf (Achtung: Teile werden vorher gebeizt, somit sollte bei Passungen mit einem Spezialisten Rücksprache gehalten werden.)
Eigenschaften:
Hinweis: Die Harteloxalschicht weist eine legierungsbedingte Eigenfärbung von grau bis braun auf und ist somit für dekorative Zwecke nur bedingt einsetzbar.
siehe verzinken